Unsere Leistungen von A bis Z

Allergologie

Überempfindlichkeitsreaktionen werden immer häufiger. Sie betreffen Haut, Darm, Ohren, das gesamte Tier. Wir führen eine gründliche Anamnese, notwendige Untersuchungen und Erfolg versprechende Therapiemaßnahmen durch, die wir in engem Dialog mit Ihnen vornehmen.

Akupunktur

Mit sterilen Einmalnadeln oder einem speziellen medizinischen Softlaser wird ein Reiz ausgelöst, der im Körper zu einer Heilreaktion führt. In vielen Fällen akuter und chronischer Erkrankungen kann eine Abnahme der Beschwerden oder sogar Beschwerdefreiheit erreicht werden. Tiere akzeptieren die Behandlung in aller Regel gut.

Weitere Informationen auch unter:
www.vierbeiner-rehazentrum.de (Dr. med. vet. Andreas Zohmann)
www.dgtcm.de (Dr. med. Johannes Greten)

Bachblütentherapie

Die Bachblütentherapie ist ein in sich abgeschlossenes Heilsystem aus 38 Einzelmitteln, die aus wildwachsenden Blumen, Büschen und Bäumen gewonnen werden und der aus 5 Blüten bestehenden Rescue Tropfen. Es werden individuelle Mischungen bei akuten und chronischen körperlichen und seelischen Erkrankungen als Erst- oder Zusatzbehandlung eingesetzt. Beispielhafte Einsatzmöglichkeiten in unserer Praxis:

  • Protestpinkeln
  • Eingewöhnungsschwierigkeiten
  • Selbstbelecken oder -benagen
  • Angst bedingte Störungen, z. B. Trennungsangst
  • Federrupfer
  • Dominanzprobleme

Anhand eines Fragebogens und einer Untersuchung bestimmen wir individuell die auf Ihr Tier abgestimmte Zusammensetzung der Bachblütenessenzen. Weitere Informationen auch unter: www.bachblütentherapie-online.de

Bestrahlung

Wir führen Strahlentherapie zur Behandlung von Tumoren und zur Schmerzreiztherapie (Linderung bei chronischen Gelenk- und Sehnenschmerzen) bei kleinen Patienten in unserer eigenen Praxis (DERMOPAN®, Fa. Siemens) durch. Bei größeren Tieren wird der Eingriff in einer humanmedizinischen Einrichtung unter unserer Mitarbeit vorgenommen. Dabei wird ein moderner Linearbeschleuniger (SYNERGY®, Fa. Elekta) eingesetzt. Durch eine sachgerechte Bestrahlung kann das Risiko eines Rezidivs (erneuter Tumor an alter Stelle) beträchtlich sinken, ohne dass nennenswerte Nebenwirkungen zu befürchten sind. Schon während einer Tumoroperation kann beispielsweise das sogenannte Tumorbett bestrahlt werden und so die Chance für eine vollständige Remission (Heilung) deutlich verbessert werden. Die Behandlung wird individuell geplant und in sehr schonender Narkose vorgenommen. Fragen Sie uns nach Einzelheiten.

Dermatologie
Eine gründliche Anamnesse und auf den Einzelfall abgestimmte Diagnosetik (Abstrich, Hautgeschabsel, Blutuntersuchung, Hautbiopsie) sind wesentliche Voraussetzungen, um bei Hauterkrankungen optimal helfen zu können. Unsere Spezialistinnen stehen Ihnen mit profundem Fachwissen zur Seite. Therapeutisch nutzen wir, wann immer möglich, komplementäre Heilverfahren.
Digitales Röntgen

Wir fertigen alle Röntgenaufnahmen digital an. Schnell und in bester Qualität. Zum Röntgen einzelner Zähne steht uns ein separates, ebenfalls digitales Dentalröntgen zur Verfügung. Aufnahmen können auf Wunsch gerne auf CD-Rom mitgenommen werden.

Epilepsie

Die Epilepsie unserer Haustiere ist als die „andauernde Neigung und Veranlagung zu epileptischen Krampfanfällen“ definiert. Eine fehlgeleitete Kommunikation der Nervenzellen im Gehirn führt zu unkontrollierten Muskelverkrampfungen, Urinieren, Koten, Speicheln, Bewusstseinsverlust oder auch spastischen Zuckungen.

Wir bieten Ihnen eine vollständige neurologische Abklärung, Behandlung und Betreuung für ihren tierischen Epileptiker an. Neben dem Einsatz der standardgemäßen Schulmedizin, wie Anti-Epileptika, setzen wir auf eine Ergänzung mit alternativmedizinischen, verhaltenstherapeutischen und ernährungstechnischen Maßnahmen in der Epilepsie-Therapie. Die ketogene Diät als nutritives Management hat sich bewährt und wird bei uns angeboten.

Sollte der Wunsch nach Bildgebung mittels MRT, CT oder Messung der Hirnströme mittels EEG bestehen, arbeiten wir mit umliegenden Kliniken zusammen. Die weitere Versorgung kann bei uns im Haus erfolgen.

Als eines von 7 Studienzentren wirken wir an einer multizentrischen Untersuchung zur „Wirksamkeit von Futterergänzungsmittel und Fütterung auf die Hundeepilepsie“ unter der Leitung des Royal Veterinary Colleges in London mit. Sollten Sie Fragen hierzu haben, haben wir jederzeit gerne ein offenes Ohr für Sie.

Ernährungsberatung

Chronische Magen-Darmprobleme, chronische Erkrankungen, Übergewicht und der Wunsch, für sein Tier Nahrung selbst zuzubereiten (BARF) nehmen zu. Die Frage nach dem Was, Wieviel und Wann beantworten wir professionell und auf Wunsch mit einer genauen Rationsberechnung. Auch eine Darmsanierung kann Teil des Konzeptes sein.

Das diätetische Management als Zusatztherapie der Epilepsie ist aktuell von großem wissenschaftlichen Interesse. Einige Patienten haben bereits mit großer Freude davon profitieren können. Als eines von wenigen Zentren bieten wir Ihnen diese Form der Ernährungsberatung – Die ketogene Diät – für ihren tierischen Epileptiker an.

Goldimplantation

Mit Goldimplantaten können alle schmerzhaften Prozesse nahezu aller Gelenke wie Hüfte, Knie, Ellbogen und Wirbelsäule behandelt werden (Hüftgelenksdysplasie, Arthrosen, Spondylosen).

Seit 1998 haben wir mehrere Hundert Hunde und Katzen erfolgreich implantiert.

Mit einer Hohlnadel werden reine Goldstückchen von 1mm Durchmesser und einer Länge von 1-3mm an Schmerz- und Akupunkturpunkte verbracht. Das Gold führt lokal zu einer pH-Wert Verschiebung und damit zu einer Schmerzreduktion. Das Tier wird nicht gesund, sondern der Schmerz wird reduziert und die Lebensqualität (ohne Schmerzmittel) besser. Je früher der Eingriff durchgeführt wird und je besser das Tier im Schritt konsequent „durchbewegt“ wird, desto besser sind die Ergebnisse. Auch eine anschließende Physiotherapie lohnt sich. Sie kann den Erfolg nachhaltig positiv beeinflussen. Inklusive einer gründlichen Voruntersuchung dauert ein Eingriff etwa 2-3 Stunden.

Weitere Informationen auch unter:
www.vierbeiner-rehazentrum.de (Dr. med. vet. Andreas Zohmann)
www.tierklinik-aspern.at (Dr. med. vet. Markus Kasper)

Herzerkrankungen

Kardiologische Probleme werden bei unseren immer älter werdenden Tieren häufiger. Ebenso angeborene Herzfehler. Eine genaue Untersuchung mit moderner Technik (Ultraschall, Röntgen, EKG, Blutdruckmessung) hilft bei der Auswahl der nötigen Medikamente und verlängert so die Überlebenszeit.

Homoöpathie

Seit der Begründung der Therapie durch Samuel Hahnemann gewann die Homöopathie auch in der Tiermedizin immer mehr Anhänger. Vor allem durch ihre sanfte Heilmöglichkeit bei akuten und chronischen Erkrankungen, die der Schulmedizin durch den Gebrauch nebenwirkungsträchtiger Medikamente und dann oft auch nur bedingt möglich ist, ist sie bei Tieren mit gutem Erfolg anwendbar. Eine sorgfältige Anamnese und individuelle Auswahl der richtigen Arznei ist für eine Heilung unabdingbar. In unserer Praxis werden vor allem Komplexmittel der Firma Heel, Einzelmittel der DHU und Frischzellen der Firma VitOrgan eingesetzt. Durch Mitbringen des ausgefüllten download-Fragebogens kann die individuelle Behandlung wesentlich vereinfacht und genauer werden.

Weitere Informationen auch unter:
www.hahnemann-klinik.de
www.animal-healing.de www.heel.de/public/tiermedizin

Impfungen

Wir überprüfen kontinuierlich unser Impfprogramm und wenden alle Impfstoffe, nach guter Grundimmunisierung, im maximal möglichen Abstand an. Dabei verwenden wir moderne Impfstoffe, denen wir vertrauen. Bei Katzen sind diese ohne Adjuvantien, der sichersten Impfvariante zur Vorbeugung des sogenannten Impfsarkoms (Fibrosarkom).

 

Unsere Empfehlungen:
Hunde: Grundimmunisierung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose und Parainfluenza zwischen der 8. und 12. Lebenswoche und vier Wochen später noch einmal. Nach 1 Jahr sollten diese Impfungen noch einmal wiederholt werden. Staupe, Hepatitis und Parvovirose (Katzenseuche) werden danach alle 3 Jahre geimpft (oder vor dem Impfen ein Antikörpertest vorgenommen, ob eine Impfung überhaupt nötig ist). Tollwut wird einmal nach der 12. Lebenswoche  geimpft, allerdings nur wenn eine Impfung zwingend nötig ist (Auslandsaufenthalt, Hundepensionen, Ausstellungen). Danach alle 3 Jahre wiederholt (Vorgaben des Gesetzgebers).

Gegen Zwingerhusten, Borreliose und Leishmaniose wird nur im Einzelfall und nach eingehender Beratung geimpft.

 

Katzen: Grundimmunisierung zwischen der 8. und 12. Lebenswoche und vier Wochen später noch einmal. Nach 1 Jahr sollten alle Impfungen wiederholt werden. Bei Wohnungskatzen  werden danach Katzenschnupfen und Katzenseuche (Panleukopenie) alle 3 Jahre geimpft (oder vor dem Impfen ein Antikörpertest vorgenommen, ob eine Impfung überhaupt nötig ist). Bei Freigängern sollte zusätzlich eine Leukoseimpfung jährlich wiederholt werden. Ab dem 10. Lebensjahr nur bei erhöhtem Risiko. Tollwut wird einmal nach der 12. Lebenswoche einmal geimpft, allerdings nur wenn eine Impfung zwingend nötig ist (Auslandsaufenthalt, Katzenpensionen, Ausstellungen). Diese danach alle 3 Jahre wiederholen (Vorgaben des Gesetzgebers). Gegen die Feline infektiöse Peritonitis (FIP) und gegen Chlamydien wird nur im Einzelfall und nach eingehender Beratung geimpft. Alle diese Impfungen sind ohne Adjuvantien und werden im Bereich der Bauchwand injiziert (Fibrosarkomprophylaxe).

Labor

Wir verfügen über ein umfangreiches Sofortlabor für die meisten wichtigen Parameter, inklusive Serumchemie, automatischem Differentialblutbild, Akute Phase Proteine (CRP), spezifische Pankreaslipase (PLI) und Schilddrüsenhormon (T4). Weiterhin bieten wir verschiedene Schnell- und Antikörpertests, auch zur Überprüfung des Impfstatus an.

Lahmheiten

Gründliche klinische Untersuchungen, Ganganalysen (bei Bedarf) und Röntgenaufnahmen führen in der Regel zu einer eindeutigen Diagnose. Mit Hilfe möglichst schonender Therapien oder bei Bedarf weiterführender Maßnahmen (CT, MRT, OP in Fachkliniken), tun wir unser Bestes, damit ihrem Tier das Laufen wieder Freude bereitet.

Neurologie

Als Teilgebiet der Internistik beschäftigt sich diese mit dem Nervensystem und ihren Erkrankungen. Ob es nun um Lähmungen, Bandscheibenvorfall, neuropathischer Schmerz oder die Epilepsie geht, bei uns finden Sie den richtigen Ansprechpartner.

Besteht der Verdacht auf ein neurologisches Problem, erhalten Sie zunächst bei uns eine optimale Erstabklärung. Kommt es zu bildgebenden Verfahren, wie das MRT oder CT, überweisen wir Sie zur Durchführung an unsere Kooperationspartner. Die weitere Versorgung kann jedoch bei uns im Haus erfolgen.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Spezialisten bieten wir ihnen eine neurologische Behandlung an dem aktuellen Puls der Zeit.

Neuraltherapie

oder Regulationstherapie mit Lokalanaesthetika nach Huneke wird bei uns seit 1995 bei Tausenden von Patienten vor allem zur Therapie bei akuten und chronischen Schmerzzuständen, bei Durchblutungsstörungen, entzündlichen Erkrankungen oder zur sogenannten Störfeldtherapie eingesetzt. Mit gezielten Injektionen in die Haut, in Muskeln, an Gelenke und in Akupunkturpunkte werden unter anderem eine Entspannung der Muskulatur, eine verbesserte Durchblutung, eine beschleunigte „Entschlackung“ und eine verbesserte Sauerstoffversorgung erreicht. Damit verbunden ist eine anschließende Schmerzreduzierung bis hin zur Schmerzfreiheit, die tage- oder wochenlang andauern kann, manchmal sogar dauerhaft. Je nach Problematik wird das Neuraltherapeutikum (Procain, Lidocain) in Verbindung mit Homöopathika eingesetzt. Die Therapie wird von den allermeisten vierbeinigen Patienten sehr gut toleriert. Nötige Wiederholungsbehandlungen werden individuell, abhängig vom einzelnen Fall, vorgenommen.

Onkologie

Krebserkrankungen nehmen zu. Gleichzeitig werden die Methoden zur Früherkennung besser und Strategien gegen diese Erkrankung wirksamer. Wir entwickeln individuelle Therapiekonzepte, teilweise in Zusammenarbeit mit Fachkliniken, die neben Chemo- und Strahlentherapie auch alternative Konzepte und Ernährungskonzepte enthalten.

Schmerztherapie

Arthrosen, Tumore, Operationen sind einige der Erkrankungen, die mit starken Schmerzen einhergehen können, die Ihr Tier oft kaum erkennbar äußert. Mit unterschiedlichen Methoden wie Neuraltherapie, Akupunktur, Goldimplantaten, Schmerzreizbestrahlung, sehr wirksamen Schmerzmitteln und alternativen Medikamenten (Stichwort multimodale Schmerztherapie) sorgen wir für minimal nötiges Leiden.

Ultraschall

Für Ultraschalluntersuchungen verwenden wir ein modernes Easote-Gerät mit Doppler, mit dem unsere Spezialistin neben den Routineverfahren auch bei Herzerkrankungen (Endokardiose, DCM, HCM u.a.) sichere Diagnosen stellt.

Verhaltenstherapie

Dominanzverhalten, Ängstlichkeit, Aggression, Hyperkinetisches Syndrom und andere Auffälligkeiten werden insbesondere bei Hund und Katze häufiger diagnostiziert. Manches ist körperlich bedingt (z.B. Schmerzen, Hormonmangel), anderes bedarf einer genauen verhaltenstherapeutischen Anamnese. Die richtige Intervention beim individuellen Patienten kann zum besseren Miteinander beitragen.

Weichteilchirurgie

Alle gängigen Weichteiloperationen werden bei uns unter humanmedizinischen Standards und mit minimal invasiver Schnitttechnik fachgerecht durchgeführt. Eine verträgliche und kurzdauernde Narkose minimiert das Risiko und führt zu ambulanten Eingriffen mit schneller Rekonvaleszenz.

Zahngesundheit

Eine eigens geschulte Fachkraft führt bei uns professionelle Zahnreinigung durch. Bei Bedarf wird durch eine tierärztlich fachgerechte Zahnbehandlung (Füllung) oder wenn nötig Extraktion, ggf. unter digitaler Zahnröntgenkontrolle, eine optimale Zahngesundheit erreicht.